ÖVP-Wirtschaftbund-Chef Karlheinz Kopf kritisiert die Steuerreforkommision, die von Finanzminister Molterer einberufen ist, sei ihm zu „linkslastig“. Vorallem deswegen, weil Böhler-Uddeholm-Chef Claus Raidl, der übrigens von der ÖVP ins Gremium geschickt wurde, für die Vermögenzuwachssteuer eintritt.
Diese liberalen Züge des Raidl sind doch maximal Anbiederungsversuche eines alten Mannes, der auf etwas zuviel Geld sitzt. Er hinterfragt nicht das System, sondern versucht gewisse Ausuferungen auszumerzen.
Und noch was: Wahrscheinlich hat Karlheinz Kopf – vielleicht liegt es am Vornamen – vergessen, dass er Ende März aus Gerechtigkeitsgründen noch für diese Steuer eintratt. Mir jedenfalls ist der Wirtschaftsbund zu deppenlastig.

