Der Inzest-/Vergewaltigungs-/Freiheitsberaubungsfall in Amstetten dürfte wohl an keinem und keiner ÖsterreicherIn vorbeigegangen sein. Bedrückend an der Geschichte sind drei Dinge: Die Scheuslichkeit des Verbrechens, der öffentlcihe Voyeurismus aber auch die Folgen des Falles.
So problematisch das alles für die Betroffenen auch sein muss, durch das mediale Aufbauschen wird die Politik sicher schon geifern, Profit daraus zu schlagen. Und was eignet sich nicht besser für die Rechtfertigungen von strikteren Gesetzen und hartem Durchgreifen, als die Emotionen der Bevölkerung. Gerade in der jetzigen Dateschutz- und Privatsphärendebatte wird das den Schäubles und Platters unserer Gesellschaft Aufwind geben.
Dank an Klaus für die Denkimpulse.
Ja das ist schlimmster Voyeruismus, alles wird in dei Öffentlichkeit gezehrt, schuld daran sind einerseits die Medien die das aus Profitinteresse machen und andererseits die Personen die das konsumieren.
Das ist wie mit dem 11. September, nach diesem Datum waren alle Einschränkungen der Privatsphäre kein Problem und hatten etwas womit das argumentiert wird.
Im endeffekt hilft Überwachung nicht bei der Prävention, es dient dem voyeurismus damit wir nachher Fotos der AttentäterInnen in den Zeitungen sehen.