Da ich mich neben digitalen journalistischem Dilettantismus auch dem einer gedruckten SchülerInnenzeitung namens „rufzeichen“ hingebe, habe ich mir was nettes einfallen lassen: Ich habe allen wahlwerbenden Parteien einen Wordrap für eine oder einen JugendkandidatIn zukommen lassen und ihnen angeboten, wenn sie ihn mir rechtzeitig ausfüllen, werde ich diesen in der Zeitung drucken lassen. Und weil ich nicht so bin, werde ich auch das Ganze hier veröffentlichen. Hier jedenfalls die Stichwörter:
Jugendpolitik bedeutet:
SchülerInnenvertretung ist…
Ich habe lieber Kopfschmerzen als
Mein Vorbild
Ich habe Angst vor
Gleichberechtigung der Frau ist…
Cannabislegalisierung
Gesamtschule: Sozialistische Gleichmacherei oder Bildungspolitische Aussicht?
Bier oder Wein?
Besonders auf die Cannabisantworten freue ich mich diebisch.
Weil die Frage nach der Bedeutung des Wortes „Wordrap“ gekommen ist, hier noch eine kurze Definition aus der Wikipedia:
Ein Word-Rap ist ein Bestandteil eines Interviews, bei dem der Interviewte vom Journalisten mit kurzen Sätzen, Satzfragmenten oder einzelnen Wörtern (daher der Name) konfrontiert wird. Der Interviewte soll, meist in wenigen Worten, Assoziationen oder Gedanken zu den genannten Wörtern vorbringen.


2 Kommentare
1. September, 2008 um 20:58
grandiose idee, so als ex-schülerzeitungs-chefredaktöse und leidenschaftliche layouterin von zeitschriften und auch sonst irgendwie politisch und bisweilen journalistisch schreibendes mensch find ich die idee echt gut – vor allem so im blick auf die doch ganz spannenden antworten.
jetzt bliebe nur noch eine frage offen: was ist ein wordrapbattle? – denn bis auf deine beiträge findet sich nichts bei google (das ich nur via scroogle nutze) … die letzten beiden teile des kompositums siind mir ja klar, aber warum „wordrap“?
15. September, 2008 um 21:45
merci für die ergänzung ;)