Archiv der Kategorie 'Jugend'

Wahlkampf, tirolerisch.

Ich hab grad beim Stöbern im Internet ein paar witzige Sachen gefunden. Im Internetmagazin chilli.cc haben sie den Jugendwahlkampf der vier größten Parteien verfolgt.

Obwohl der Ring freiheilticher Jugend gegen das Wählen ab 16 ist, da dadurch die Politik zu sehr in die Schulen getragen würde, verteilt er Jausenpakete vor den Schulen - unter dem Motto “Tirol den Tirolern” Ausserdem geht Strache für den Wahlkampf shoppen. Hier die Bildstrecke dazu.

Bei der SPÖ hat der Jugendkandidat Miloradovic zwar Migrationshintergrund und begrüßt MigrantInnen in einem freien Radio auf türkisch, beim Kinospot der Mutterpartei tönt es aber patriotischer: „Tirol – Heimat zum Lieben, Tirol – Liebe wird siegen“. Sonst darf auch ein salutierendes Kind auf deren Wahlplakaten bewundert werden, auch hier Bilder von chilli.cc.

Den Grünen Spitzenkandidaten Gebi Mair kann man/frau mieten. Der kommt dann samt Pressesprecher und ausreichendst Wein zum diskutieren. [Bilder]

Bei der jungen ÖVP wird Weisswurst und Bier unter hollywoodreifem Namen aufgefunden. “Van Staa Special Force” heißen die jungen Schwarzen. Sehr “cool”, hier die Bilder.

Bei chilli.cc zwar ausgelassen, aber punkto Jugendpolitik nicht uninteressant ist die Lister der KPÖ. Diese tritt nämlich mit einem ausserordentlich jungen, 1990 geboren Spitzenkandidaten an. Und zwar für die Gesamtparteiliste, nicht nur für die Jugend. Julian Nothdurfter, selbst Ex-Juso, kämpft mit der “Jugendliste” um Stimmen, den Einzug in den Landtag hält er aber für unwahrscheinlich. Trotzdem ein interessantes Experiment und mehr als der 0815 Wahlkampf der anderen Parteien.

Fuck your Gender I

Ich werde unter diesem Motto ab jetzt eine kleine aber feine Reihe publizieren.

Heute: Die Junge ÖVP hat sie nicht alle

Die Junge ÖVP (JVP) war in letzter Zeit öfters in den (Bundes-)Medien. Zum Beispiel durch Orgien, namentlich “Orgasmus-Parties” in der Steiermark oder in Vorarlberg zeigten AktivistInnen den sogenannten “Kühnen-Gruß” in die Kameras. Andere PoltikerInnen bestellen damit Bier.

Doch um zum eigentlichen Thema zu kommen: Die JVP Wien macht so tolle, richtig jugendnahe Kampagnen. Da ja Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte, hier das erste Sujet:

Doch die JVP Wien macht auch inhaltliche Sachen, zum Beispiel zum Thema E-voting (Wählen übers Internet). Abgesehen davon, das E-Voting nicht gerade ein demokratiepolitischer Fortschritt ist, weil die Stimmen nicht nachzählbar sind, hier das beste Plakat:

[dunkelbunt] trösten

Ich war das Wochende auf einem Festival, dass mich etwas entäuscht hat, deswegen nenne ich hier den Namen mal nicht. Aber ich wollte vorallem [dunkelbunt] sehen, und denn haben sie zu spät anfangen lassen und dann nur eine halbe (!) Stunde wirklich spielen. Dann ist die Polizei oder so gekommen. Naja, ich wollte euch eigentlich nur auf die Spur dieses netten Musikers bringen, der mir echt leid getan hat.

PS: Autos werden auch nicht von drei Menschen so geheizt, als dass man ohne Erfrierungen die Nacht übersteht.

Modernes Graffiti

Graffiti Research Lab ist ein Lasergraffiti-Projekt. Bin gerade draufgekommen, dass es die in Österreich auch gibt. Für alle die das noch nicht kennen:

Ihre Mutterzelle hat es jetzt sogar ins “renomierte” (tolles Wort) New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) geschafft.

Kleines, aber feines Fest(ival)

Kennt ihr das “Wieselburger” Bier? In dessen gleichnamigen Herkunftsstädtchen in Niederösterreich veranstaltet der Kulturverein Halle2 jedes Jahr das nette Festival “Hiesige und Dosige”. Und obwohl es gratis ist, kann es jedes Jahr mit einem netten Line-Up aufwarten. Heuer steht der Headliner noch nicht fest, aber es wird ein ähnliches Kaliber wie letztes Jahr sein - da war es Russkaja. Sonst sind es unbekanntere Bands, meist aus dem Balkan-Ostblock-Blasmusik Genre - doch gut tanzbare Musik abseits von Shantel-Mainstream mit Einflüssen aus Ska, Raggae und Ethno.

Weiters kann das Brauhaus des besten Bieres der Welt besucht werden. Geschlafen wird am Campingplatz, der übrigens auch (!) gratis zu bewohnen ist. Besonder Zuckerl sind der Fluss neben dem Campinggelände und die Open-Air Bühne im Schlosspark.

Die Nächte der Kulturen, wie das Festival auch genannt wird, finden von 8.-9. August 2008 statt.


Nur weil ich die Realität nicht ausstehen kann, bin ich noch lange keine Realitätsverweigerer.

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